Wirecard: 1,9 Milliarden Euro verschwunden
Wirecard war jahrelang als deutsches Fintech-Wunder gefeiert worden und stieg 2018 in den DAX auf. Im Juni 2020 musste der Konzern einräumen, dass 1,9 Milliarden Euro, die angeblich auf philippinischen Treuhandkonten lagen, gar nicht existierten. Innerhalb weniger Tage meldete das Unternehmen Insolvenz an — der erste Komplettausfall eines DAX-Konzerns seit Jahrzehnten.
CEO Markus Braun wurde verhaftet, der mutmaßliche operative Drahtzieher Jan Marsalek setzte sich ins Ausland ab und blieb jahrelang verschwunden. Untersuchungsausschüsse zeigten, dass die Finanzaufsicht BaFin Warnsignale ignoriert und Kritiker:innen sogar mit Anzeigen überzogen hatte. Wirtschaftsprüfer von EY hatten die fingierten Konten testiert. Der Schaden für Anleger:innen, Beschäftigte und das Vertrauen in die deutsche Finanzaufsicht ist erheblich.
Source: tagesschau.de ↗
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