Nord-Stream-Pipelines: Sabotage in der Ostsee
Am 26. September 2022 registrierten Seismologen in Skandinavien zwei Unterwasser-Explosionen, die kurz darauf an den Gas-Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 als großflächige Lecks sichtbar wurden. Drei der vier Stränge waren beschädigt; ein gewaltiger Methanaustritt wurde an der Wasseroberfläche dokumentiert. Schweden, Dänemark und Deutschland leiteten getrennte Ermittlungen ein.
In den folgenden Monaten und Jahren widersprachen sich die Befunde: Es kursierten Hinweise auf staatliche Akteure, auf eine Tauchergruppe mit ukrainischer Verbindung und auf einen Yacht-Charter, dessen Spur sich verlor. Schweden und Dänemark stellten ihre Verfahren mangels Zuständigkeit ein; in Deutschland blieb der Fall lange offen. Die Bundesregierung sprach von gezielter Sabotage, ohne öffentlich Verantwortliche zu nennen.
Source: zdfheute.de ↗
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