Eine Verschwörungstheorie erkennt man am besten, wenn man selbst eine baut.
Das ist die Idee hinter diesem Werkzeug. Du wählst ein echtes Ereignis, eine:n Schuldige:n und ein Motiv — und baust dann Schritt für Schritt eine erfundene Verschwörungstheorie. Jeder Schritt entspricht einem der vier Schritte, auf die echte Verschwörungstheoretiker:innen setzen; daneben läuft eine Auflösung mit.
Wer es einmal gemacht hat, sieht es nicht mehr weg. Du merkst, wie leicht eine plausibel klingende Verschwörungstheorie zu basteln ist — und dass sich für ein einzelnes Ereignis viele unterschiedliche Theorien bauen lassen, die einander widersprechen. Mögliche Verschwörungen gibt es unbegrenzt; deshalb sind so wenige davon real.
Die vier Schritte sind auf der Schritte-Seite erklärt. Wer unterrichtet, findet außerdem einen Unterrichtsentwurf , den man im Klassenzimmer nutzen kann.
Feedback
Wir hören gern, was funktioniert und was nicht — Fehler, Geschichten aus dem Klassenzimmer, Ideen für neue Schritte. Schreib uns an marco.meyer@jpberlin.de.
Mitwirkende
Den Conspiracy Generator haben Marco Meyer und Maarten Boudry gebaut, inspiriert von einem Blogpost von Maarten. Mit Dank an Natasha Newbold, Mohammed Darras und Peter Keroti für ihre Arbeit an einer früheren Version sowie an den Etienne-Vermeersch-Lehrstuhl für kritisches Denken an der Universität Gent für die Förderung.